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Fortbildung PSNV bzw. Weiterqualifizierung zum/r Psychosozialen Notfallhelfer:inFortbildung PSNV bzw. Weiterqualifizierung zum/r Psychosozialen Notfallhelfer:in

Aus- und Fortbildungsmodule zum/r Psychosozialen Notfallhelfer:in

Dauer: 16 UE pro Modul

Kosten: Pro Modul 250,- € inklusive Kursunterlagen (für DRK-Externe)

Teilnehmerzahl: 7 - 15 Teilnehmer

Teilnahmevorraussetzung: Vollendetes 18 Lebensjahr

Termine 2023

PSNV Modul 1
04.03. - 05.03.2023
PSNV Modul 2
17.06. - 18.06.2023
PSNV Modul 3
08.07. - 08.07.2023
PSNV Modul 4
14.10. - 15.10.2023
PSNV Modul 5
25.11. - 26.11.2023
PSNV Modul 6
16.12. - 17.12.2023

Kursbeschreibungen

PSNV Modul 1:

Die Aus- bzw. Fortbildungsinhalte beschäftigen sich mit unterschied-lichen Trauerreaktionen/-ritualen verschiedener Religionen und der Kommunikation und Interaktion mit trauernden Kindern und Jugend-lichen. 

Lehrgangsinhalte

  • Trauer, Trauerreaktionen, Rituale mit sterbenden und verstor-benen Menschen im Islam, Judentum, den christlichen Reli-gionen, Zeugen Jehovas, Buddhisten, Hinduisten,…
  • Kommunikation und Interkation mit Hinterbliebenen der unter-schiedlichen Religionen
  • Kindliche Entwicklungsstufen und Sicht auf den Tod
  • Kommunikation und Interaktion mit trauernden Kindern und Jugendlichen
  • Psychische Erste Hilfe bei Kindern und Jugendlichen – klassisch nach dem KASPLERLE-Schema sowie Merkfiguren

 

PSNV Modul 2:

Die Aus- bzw. Fortbildungsinhalte beschäftigen sich mit einem Re-fresh zu lebensrettenden Sofortmaßnahmen der Ersten Hilfe und er-weiterten Erste Hilfe-Maßnahmen. Es geht um die Kommunikation und Interaktion mit Palliativpatienten, älteren und dementen Men-schen sowie dem Kursformat der „Letzten Hilfe“ für totkranke Men-schen. 

Lehrgangsinhalte

  • Update und Refresh Lebensrettende Sofortmaßnahmen, wie Reanimation und stabile Seitenlage, und erweiterte Maßnah-men der Ersten Hilfe, wie psychische Betreuung.
  • Sterbe- und Trauerphasen, bspw.  nach Kübler-Ross.
  • Konzept der Validation nach Naomi Feil.
  • Patronisierende Gesprächsführung.
  • „Letzte Hilfe“-Kurs nach der Gesellschaft für Palliativmedizin.

 

PSNV Modul 3:

Die Aus- bzw. Fortbildungsinhalte beschäftigen sich der Kommunika-tion und Interaktion von psychiatrischen Patienten und Beeinträchtig-ten. Dabei geht es auch allgemein um psychiatrische Notfälle. Ferner wird eine größere Einsatzsimulation für PSNV-Kräfte angeboten.

Lehrgangsinhalte

  • Unterscheidung psychiatrische Notfälle.
  • Kommunikation und Interaktion mit Suchtkranken, Depressiven und Suizidanten; u. a. Poldinger-Fragen zur Suizidalität.
  • Konzept der „Leichten Sprache“ bei Beeinträchtigten
  • PSNV-/KIH-Einsatzsimulation mit mehreren betroffenen Personen und PSNV-Helfer:innen.

 

PSNV Modul 4:

Die Aus- bzw. Fortbildungsinhalte beschäftigen sich der Kommunika-tion und Interaktion zur Überbringung von Todesnachrichten bei Er-wachsen und im Falle des plötzlichen Kindstod. Rechtliches für den Einsatz im PSNV- und Kriseninterventionsdiensts und –einsatzes.

Lehrgangsinhalte

  • Methoden zur Überbringung von Todesnachrichten.
  • Kommunikation und Interaktion mit Hinterbliebenen (Eltern und Geschwisterkinder) in Einsätzen des Plötzlichen Kindstod.
  • Rechtliches im PSNV- bzw. Kriseninterventionseinsatz, u. a. Schweigepflicht, Patientenvollmachten und –verfügungen.

 

PSNV Modul 5:

Die Aus- bzw. Fortbildungsinhalte beschäftigen mit Grundlagen zur Teamarbeit und Gruppengesprächen des Peers. Es werden unter-schiedliche Nachgespräche vorgestellt und eingeübt. Die kirchliche Arbeit und Inhalte der Notfallseelsorge werden vorgestellt. Für das PSNV-Gespräch bzw. den –Einsatz werden kommunikationspsycholo-gische Überzeugungstechniken vorgestellt und eingeübt. Es wird eine Vorbereitung auf die theoretische Abschlussprüfung zum/r Kriseninter-ventionshelfer:in angeboten.

Lehrgangsinhalte

  • Teambildung und –arbeit – Phasen nach Tuckman.
  • Vorstellung und Einübung von Nachbesprechungsabläufen: Demobilising und Debriefing im Kontext der Peer-Arbeit.
  • Kirchliche Notfallseelsorge in Einsätzen und Krisensituationen.
  • Kommunikationspsychologische Überzeugungstechniken, wie die Zustimmungs- oder Verpflichtungstechnik im PSNV-Einsatz.
  • Vorbereitung auf die Abschlussprüfung (Probeklausur)

 

PSNV Modul 6:

Die Aus- bzw. Fortbildungsinhalte beschäftigen mit dem Thema Kin-desmisshandlung und körperliche Gewalt. Erkennen und richtig han-deln in solchen Situationen. Vor einer PSNV-Einsatzsimulation geht es um die Kommunikation und Interaktion mit Ersthelfern und Schau-lustigen. Es wird eine Vorbereitung auf die theoretische Abschluss-prüfung zum/r Kriseninter-ventionshelfer:in angeboten.

Lehrgangsinhalte

  • Kindesmisshandlung erkennen und richtig handeln.
  • Körperliche Gewalt erkennen und richtig handeln.
  • Barrieren des Erste Hilfe-Leistens – eigentlich Ersthelfer, plötzlich Schaulustiger.
  • PSNV-/KIH-Einsatzübung.
  • Vorbereitung auf die Abschlussprüfung (Probeklausur).

 

Zielgruppe:

Ehrenamtliche und Berufstätige, die mit belastenden Situationen/Ein-sätzen konfrontiert werden: Polizei, Bundeswehr, Notfallmanager von Verkehrsbetrieben, Personal im Gesundheitswesen, Personen in Hilfseinrichtungen sowie Menschen, die sich für die „Psychosoziale (Notfall-) Versorgung" interessieren.

Abschluss:

Nach Beendigung des Moduls und vollständiger Teilnahme erhalten Sie ein Zertifikat über die besuchte Fortbildung und deren Inhalte. Das Zertifikat dient als Nachweis für eine modularisierte Ausbildung zum/r Psychosozialen Notfallhelfer:in bzw. als Fortbildungsnachweis für PSNV-Kräfte im Rahmen des Betreuungsdienstes und Katastrophen-schutz des Land Hessens hinsichtlich der 16 UE Fortbildung in zwei Jahren.

Ausbildungskosten

Die Teilnahme an unseren Lehrgängen ist kostenpflichtig. Die Lehrgangsgebühr richtet sich nach Lehrgangstyp und -dauer. DRK Interne Helfer werden durch dioe Kreisverbände verrechnet.

Verpflegung

Während der Seminarzeit werden Kaffee, Tee und Mineralwasser zur Verfügung gestellt. An den beiden Vollzeittagen wird ein Mittagessen bereitgestellt.

Ansprechpartner

Marco Inthorn: inthorn(at)drk-kassel.de

Tom Bürmann: buermann(at)drk-kassel.de